Partager l'article ! ...: Zwei Sudanesen bei fremdenfeindlichen Überfall in Dresden verletzt Dresden. Zwei sudanesische Studenten ...
Die Polizei geht davon aus, dass es sich um Hooligans handelt, die schon bei Fußballspielen durch Gewalttaten aufgefallen sind. Das gehe aus Aussagen von Zeugen und der äußeren Erscheinung
der Schläger hervor. Szenekundige Beamte seien in die Ermittlungen einbezogen. Zudem werde das Bildmaterial von Überwachungskameras einer Straßenbahn ausgewertet.
Die Angreifer gehörten zu einer größeren Gruppe von etwa 75 bis 100 Menschen, die schon einige Zeit vor dem Überfall gemeinsam in der Diskothek erschienen war. Zwei der späteren Schläger
sollen die Studenten zunächst provoziert und attackiert haben. Nachdem Sicherheitskräfte der Diskothek eingeschritten und die Sudanesen nach draußen geleitet hatten, sollen ihnen die beiden
Angreifer dann mit mehreren Begleitern ins Freie gefolgt sein. Dort traten und schlugen die Hooligans auf ihre Opfer ein. Auch der zur Hilfe eilende Dresdner wurde dort angegriffen. Die
drei Opfer erlitten bei der Attacke Prellungen und mussten ambulant versorgt werden.
Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) forderte alle Bürger zu Zivilcourage auf. Eine Minderheit habe leider auch im zurückliegenden Jahr mit extremistisch motivierten Übergriffen ein schlechtes Licht auf Sachsen geworfen, schrieb Milbradt in seinem am Sonntag veröffentlichten Weihnachtsbrief. „Treten Sie jeder Form von extremistischen Umtrieben und Gewalt im Alltag entschieden entgegen. Schweigen Sie nicht und sehen Sie nicht weg.“
dpa
chungskameras einer Straßenbahn ausgewertet.
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